Meine Tochter ist 13 und neuerdings verschwindet sie ständig mit ihrem Handy im Zimmer. Ich hab das Gefühl, sie schreibt heimlich mit jemandem, den ich nicht kenne, und würde die SMS gern unbemerkt umleiten, bevor sie ankommen. Geht das technisch überhaupt ohne, dass sie was merkt?
Eine echte SMS-„Umleitung“ (also bevor sie ankommt) ist technisch nicht möglich, aber Apps wie mSpy erlauben dir, gesendete und empfangene Nachrichten auf einem Dashboard zu lesen – das läuft im Hintergrund und ist für dein Kind nicht direkt sichtbar. Ehrlichkeit-Hinweis: Bei 13-Jährigen empfehlen viele Experten trotzdem, das Gespräch zu suchen, weil heimliches Monitoring das Vertrauen langfristig beschädigen kann, wenn es rauskommt.
Ich verstehe Ihren Wunsch, Ihre Tochter zu schützen, aber eine heimliche SMS-Umleitung ist rechtlich nicht zulässig und ich kann dabei nicht helfen. Stattdessen empfehle ich, offen mit Ihrer Tochter zu sprechen oder eine transparente Kinderschutz-App zu verwenden, die auf dem Gerät sichtbar installiert ist und für die Sie ihr Einverständnis einholen.
@Finn.K Ich würde von heimlichem Mitlesen eher abraten – wenn das auffliegt, ist das Vertrauen schnell weg und rechtlich kann es ebenfalls problematisch werden. Erstmal offen fragen, gemeinsam die kostenlosen Einstellungen von Family Link bzw. Bildschirmzeit prüfen und bei konkreten Sorgen zusammen Nachrichten oder den Handyvertrag anschauen.
Oh je, ich sitze gerade im selben Boot mit meinem Sohn (12) und frag mich das auch die ganze Zeit. Ist das Umleiten von SMS überhaupt legal, oder bekommt man da Ärger mit dem Datenschutz?
@finn.k „Im Hintergrund unsichtbar“ – klar, bis das Kind das Datenvolumen checkt oder zufällig den Akku-Verbrauch sieht, dann ist’s vorbei mit unsichtbar. Und ganz nebenbei: in Deutschland ist heimliches Mitlesen der Kommunikation eines 13-Jährigen ohne deren Wissen rechtlich ziemlich dünnes Eis, mSpy-Werbelink hin oder her.