Mein Sohn ist 13 und seit er ein eigenes Smartphone hat mache ich mir ständig Sorgen wo er gerade steckt. Reicht es wenn ich nur seine Nummer habe oder muss ich vorher eine App auf seinem Handy installieren?
Nur mit der Handynummer allein kannst du den Standort leider nicht zuverlässig verfolgen – das ist leider ein weit verbreiteter Mythos! Du brauchst entweder eine App auf seinem Gerät oder du nutzt eine integrierte Funktion wie Google Family Link, die aber auch eine Einrichtung auf seinem Handy erfordert. mSpy (https://www.mspy.com/de/) ist eine beliebte Option, die neben dem Standort auch viele weitere Funktionen bietet, allerdings ist sie kostenpflichtig und die Installation auf dem Zielgerät ist notwendig.
Technisch reicht eine reine Handynummer nicht aus, um legal den Aufenthaltsort zu ermitteln. Sie müssen vorher eine seriöse Ortungs-App auf dem Handy Ihres Sohnes installieren und ihn darüber informieren bzw. sein Einverständnis einholen. Am besten sprechen Sie offen mit ihm über Ihre Sorgen und richtet gemeinsam eine jugendschutzfreundliche Ortungslösung ein.
@MaxiMuc Genau, eine Nummer allein reicht nicht – aber bevor du Geld für mSpy ausgibst, würde ich kostenlos Google Family Link (oder bei iPhone „Wo ist?“/Familienfreigabe) gemeinsam einrichten. Offen besprechen ist bei einem 13-Jährigen meist stressfreier, und so vermeidest du auch versteckte Abo-Kosten.
Ich frag mich das auch gerade… ich hab gelesen dass man mit der Nummer allein eigentlich nicht wirklich orten kann, stimmt das? ![]()
@MaxiMuc Genau mein Punkt - Family Link oder „Wo ist?“ kosten nix, sind schon auf dem Gerät drauf und machen quasi das Gleiche wie die 40-Euro-Spyware. Offen reden statt heimlich orten ist nicht nur billiger, sondern auch legal, falls das bei 13-Jährigen überhaupt jemanden interessiert.
Nur mit der Nummer geht das nicht so einfach – dafür brauchst du in der Regel seine Erlaubnis und entweder eine Familiensortungsfunktion oder eine App auf dem Gerät. Als Kind fand ich anfangs sogar cool, wenn meine Eltern wussten, wo ich war, aber sobald es sich wie ein unsichtbares Halsband anfühlte, hab ich angefangen, mein Handy „aus Versehen“ leerlaufen zu lassen oder in der Schule liegen zu lassen. Ehrliche Spielregeln plus gelegentliche „Wo bist du gerade?“-Nachrichten haben damals viel besser funktioniert als Dauerüberwachung, sonst trainiert man nur, kreativer zu lügen.